Denkmalgeschützte Betonfassade des Gebäudes M der Universität Konstanz
Gebäude M: vorgefertigte Betonbauteile und auskragende Balkone.

Universität Konstanz: Fassadensanierung im Denkmalschutz1

Das Gebäude M der Universität Konstanz ist ein Stahlbetonbau aus den 1970er Jahren und ein prägendes Beispiel der Hochschularchitektur dieser Zeit. Die Fassade mit vorgefertigten Betonbauteilen, auskragenden Balkonen und markanter Schalungsstruktur steht unter Denkmalschutz.

Gewerk
Betoninstandsetzung und Betonkosmetik
Bauwerk
Universität Konstanz, Gebäude M
Architekt
Gesamtanlage: Horst Linde, Wilhelm von Wolff (Universitätsbauamt)
Leistung
  • 1.000 m² Holzmaserung
  • 1.000 m² OS 4-Beschichtung
  • 500 m² Waschbetonimitation

Die Aufgabe

Bei einer denkmalgeschützten Fassade gibt die historische Oberfläche den Maßstab vor. Nach der Betoninstandsetzung mussten die reparierten Flächen wieder so aussehen wie der Bestand: mit der Maserung der originalen Holzschalung und der typischen Waschbetonstruktur der Brüstungen.

Abplatzungen an einer Balkonbrüstung der Universität Konstanz vor der Instandsetzung
Ausgangslage an einer Balkonbrüstung: Abplatzungen und offenliegendes Korn.

Die Umsetzung

Auf rund 1.000 m² Fassadenfläche wurde die Holzmaserung der ursprünglichen Schalung von Hand nachmodelliert, weitere 1.000 m² erhielten eine OS 4-Beschichtung. Auf den Balkonbrüstungen entstanden rund 500 m² Waschbetonimitation. So bleibt der Oberflächenschutz gewährleistet und das denkmalgeschützte Erscheinungsbild erhalten.

Reprofilierte Betonkante am Gebäude M der Universität Konstanz
Reprofilierte Kante nach der Bearbeitung.
Balkone der Universität Konstanz nach Abschluss der Arbeiten
Nach Abschluss der Arbeiten: die Balkone im Gesamtbild.
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